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Unsere Schiedsrichter

Der Schiedsrichter leitet das Fußballspiel und verschafft den Fußballregeln Geltung. Das ist, nach Wikipedia, die Begriffsbestimmung für den Unparteiischen. Seine Bedeutung wird von den Spielern und Zuschauern oftmals verkannt, aber ohne ihn gäbe es diesen Sport nicht.

Schiedsrichter kann in Deutschland nur werden, wer Mitglied in einem dem DFB angeschlossenen Verein ist und, in Bayern, mindestens 14 Jahre alt ist. Zu seinen Vorraussetzungen gehören Kenntnisse der Fußballregeln, körperliche Fitness und eine gewisse charakterliche Festigung der Persönlichkeit, um die gebotene Neutralität gewährleisten zu können und sich auch durch Anfeindungen von Zuschauern und Spielern nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Das Schiedsrichteramt ist ein Ehrenamt. In Deutschland gibt es rund 78.000 Schiedsrichter (Stand 2010).

Der SVS hat derzeit nur einen aktiven Schiedsrichter. Diesen wollen wir nun vorstellen und selbst zu Wort kommen lassen.

Arthur Buß

 

 
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Arthur ist seit 1994 beim SVS und trainiert neben der Pfeiferei auch noch erfolgreich Jugendspieler. In der Saison 2010/2011 ist das die B-Jugend der JFG Laufer Land. In der vorherigen Saison hat er die C-Jugend zur Meisterschaft in der Kreisliga Erlangen/Pegnitzgrund geführt.
 
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O-Ton Arthur Buß

Schiri bin ich geworden um den Jugendlichen ein guter Schiedsrichter zu sein, der die Kinder nicht anbrüllt. Der Ton macht die Musik und wenn man mit Kindern vernünftig umgeht, kommt man als Schiri bestens zurecht.

Schiri bin ich seit meine Kinder mit 5 Jahren Fussball spielten also seit 25 Jahren. Die Prüfung hab ich 3x gemacht, nicht weil ich immer durch gefallen bin, sondern weil ich mich zum Trainer über den B- und A-Schein einer Schiedsrichter Prüfung stellen musste. Das dritte mal wollte ich mich nur auf den neuesten Wissenstand als Trainer bringen um auf dem Laufenden zu sein. Dabei erfuhr ich das im Jugendbereich Schiedsrichter fehlen. Jetzt besuchte ich eine Schiedsrichter Sitzung und entschloss mich, als Schiedsrichter für  den SV Simonshofen zu pfeifen. Dies mache ich seit 1996 amtlich. Also 14 Jahren. Vorher nur als Hobby. Ich dachte nicht im Traum daran, einmal Schiri zu werden. Bis jetzt hat es mir immer Spass gemacht nur einmal nicht, als ich die SVS-Reserve pfiff, und in der Spielersitzung einer glaubte er muss mich, nachdem ich einem Spieler sagte das die Regeln auch für ihn gelten und ich mich vor einem Platzverweis nicht scheue, kritisieren zu müssen.

Darum pfeife ich keine Reserve mehr. Selber Schuld. Jetzt als Trainer von Jugenmannschaften kommt das auch meinen Spielern zu gute, etwas von den Schiedsrichterregeln zu wissen.