1980-1989

Als 1. sportliches Highlight des neuen Jahrzehnts durfte der Gewinn der AH - Stadtmeisterschaft 1980 mit einem 2:1 gegen den Sportklub Lauf auf dem Gelände des SK Heuchling gefeiert werden.  Die 1. Mannschaft hingegen, machte den Verantwortlichen in den frühen 80-er Jahren große Sorgen. Mit einem 14. und letzten Tabellenplatz in der C-Klasse im Jahr 1980 wurde der absolute sportliche Tiefpunkt erreicht. Im Folgejahr wurde mit Klaus Loos aus Röthenbach ein neuer Trainer verpflichtet, der die Truppe auch nicht entscheidend nach vorne brachte. Die Mannschaft dümpelte bis 1984 immer zwischen Platz 8 und 10. Doch mit dem Aufrücken der erfolgreichen A-Jugendmannschaft (Vizemeister und Aufsteiger in die Kreisklasse) 1984 in die Vollmannschaft, wurde der Simonshofer Fußball wieder entscheidend belebt. Mit Manfred Beyer rückte auch ein Mann auf den Trainerposten, der die meisten Spieler schon von Kindesbeinen an kannte und auch viele Spieler seit der Schüler ausgebildet hatte. Ihm zur Seite stand mit Martin Ulherr als Spielleiter ein weiteres SVS - Urgestein. Mit viel Disziplin und harter Trainingsarbeit spielten sich Spieler wie Thomas Strobel, Thomas Pförtsch, Klaus Pfister und Uwe Schlenk in den Vordergrund. die jahrelang als Stammspieler und Leistungsträger das Gerüst der 1. Mannschaft bilden sollten. Zwischen 1984 und 1987 scheiterte die Truppe mit den Plätzen 4,  3 und 2 jeweils knapp am Aufstieg. Mit dem 9. Platz im Jahre 1988 schien dieser Aufwärtstrend wieder gestoppt. Für die Saison 1988/89 wurde mit Manfred Utz als „Teamchef“ ein Spieler der 74er Meistermannschaft in die Verantwortung genommen, der die jungen Spielertrainer Thomas Pförtsch und Klaus Tiedtke von der Linie aus unterstützte. Es wurden auch etliche Spieler von anderen Vereinen geholt, um das Ziel „Wiederaufstieg in die B-Klasse“ zu realisieren.  Am 28.05.1989 verließ der SV Simonshofen  nach genau 10 Jahren wieder die Niederungen der C-Klasse. Nach einem  Zweikampf über die gesamte Saison hinweg, wurde der direkte  Konkurrent SV Offenhausen in einem packenden Endspiel am letzten Spieltag vor 1000 Zuschauern am Hüllweiher mit 1:0 niedergerungen. Das entscheidende Tor in diesem „Thriller“ erzielte Goalgetter Axel Wölfel in der 63. Minute. Doch dieser Erfolg sollte nicht der einzige im Jahr des 25-jährigen Vereinsbestehens bleiben. Eine Woche nach dem Aufstieg der 1. Mannschaft wurde die A-Jugend unter Trainer „Joe“ Liedel und Jugendleiter Georg Bayer Meister in der Kreisklasse und sicherte sich damit einen Platz in der Kreisliga. 

Auch außerhalb des Sportplatzes entwickelte sich der Verein kontinuierlich weiter. Im Jahre 1981 wurde auch  für die Damen eine Möglichkeit geschaffen, sich sportlich zu betätigen. Eine Damengymnastikgruppe wurde von Betty Kretschel und Robert Tischer ins Leben gerufen, die ab diesem Zeitpunkt aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken war. Vor allem bei der Organisation und Ausrichtung von Festen und Feiern zeigten und zeigen die Damen der Gymnastikgruppe, neben ihren sportlichen Aktivitäten, immer großes Engagement.

Im Rahmen der mittlerweile fest etablierten Sportlerkirwa wurde in den 80-igern das 20- und 25-jährige Bestehen des Vereins groß gefeiert. 1984 wurde ein Pokalturnier ausgerichtet und 1989 gab es sogar eine ganze Sportwoche, in der sich alle Mannschaften und Abteilungen präsentieren durften.

Das Sportgelände am Hüllweiher wurde unter der Regie von 1. Vorstand Fritz Liedel und dem langjährigen Platzwart und 2. Vorstand  Dieter Kretschel gepflegt und weiter verbessert. Für die  Pflege der Sportplätze wurde im Jahre 1980, für den damals stolzen Preis von 20.000,-- DM, ein Mähgerät mit Absaugwagen angeschafft. Das Mähgerät wurde über die Jahre sehr gut gepflegt und  war noch bis in das Jahr 2007 im Einsatz für den SVS, ehe ein neues Mähgerät angerschafft wurde! Eine, für den Verein zukunftsweisende Entscheidung, wurden im Jahr 1989 getroffen. Mit dem  Ausbau des Sportheims, der Errichtung eines neuen Spielfeldes mit Flutlichtanlage (heute B-Platz) und dem Bau einer Berieselungsanlage für beide Plätze startete der SVS in die 90-iger Jahre.